… keine Therapie – eine Lebensweise

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Ein Schwerpunkt an unserem Standort ist der ganzheitliche Therapieansatz der Konduktiven Förderung nach Professor András Pető. Dies ist eine komplexe pädagogische Methode, die über die Entwicklung der Bewegung ganzheitlich die volle Persönlichkeit fördert. Das Ziel ist das Erreichen und Erhalten der maximal möglichen Selbständigkeit. Sie wird von fachspezifisch ausgebildeten KonduktorInnen angeleitet und spielt in unserem Arbeits-/Tagesablauf eine große Rolle. Zusätzlich finden täglich spezielle motorische Programme statt, welche die individuellen Ressourcen der KlientenInnen spezifisch fördern.

 

Die Konduktive Methode ist keine Therapie, bei der die Förderung mit den motorischen Programmen beendet wird, sondern eine Lebensweise, bei der das Erlernte im Alltag verwendet wird. Ziel ist es, dass alle MitarbeiterInnen in ihren Bereichen die konduktiven Grundsätze anwenden, um so eine umfassende Förderung unserer KlientenInnen zu ermöglichen.

 

Die oben genannten motorischen Programme (wie Pritschenprogramm, Mattenprogramm, Stehprogramm, Handprogramm) finden bei uns täglich statt. Das hier Erlernte, z.B. Körperposition halten und/oder Extremitäten benutzen, wird in die Tätigkeiten der anderen Arbeitsbereichen eingebaut und somit angewendet. Im Alltag nutzen wir viele Hilfsmittel (Geh- und Stehgeräte, gebogene Bestecke, uvm.), um mehr Aktivität und Selbstständigkeit zu erreichen. In den letzten 2,5 Jahren haben wir viel Aufbauarbeit geleistet. Mittlerweile kennen wir unsere KlientInnen sehr gut und konnten dadurch die Konduktive Förderung an individuelle Bedürfnisse anpassen.